
Wir Menschen sind ein Leben lang damit beschäftigt einen inneren Kampf mit unserem Ego zu führen.
Oft lassen wir es zu, dass das Ego gewinnt und die Liebe verdrängt wird.
Denn das Ego hat nichts zu verlieren, weil es kein anderes Ziel hat als seinen Machterhalt.
Das Ego zeigt sich als Denker, als logischer Erklärer, als Rechthaber.
Das Ego vergleicht, bewertet, urteilt, verurteilt, beschuldigt, projiziert.
Das Ego empört sich, greift an, streitet, diskutiert, baut Feindbilder auf, spaltet und trennt.
Das Ego ist ständig in der Vergangenheit und in der Sorge um die Zukunft.
Das Ego hat viele Worte, vorzugsweise laute.
Das Ego ist neidisch und produziert jede Menge Mangelgedanken.
Und das Ego macht und tut, was grundsätzlich nicht schlecht ist, wenn es sich dabei von der Liebe leiten lassen würde.
❤️ Die Liebe fühlt mehr und grübelt weniger.
❤️ Sie nimmt wahr, beobachtet und sie bewertet nicht.
❤️ Sie fühlt im Jetzt, weil sie weiß, dass sie damit den nächsten und wieder den nächsten Moment erschafft.
❤️ Die Liebe ist leise, hat wenig Worte, weil sie ist.
❤️ Sie nimmt an, was gerade da ist.
❤️ Sie vergibt, sie vertraut und sie ist dankbar.
Ein Beispiel, wie du aus dem Blickwinkel des Egos oder aber der Liebe auf ein und dieselbe Situation blicken kannst:
Dein Partner oder deine Kollegin triggern dich durch ein unfreundliches oder unaufmerksames Verhalten. 💫
Das Ego ärgert sich laut und leise, es nimmt das Verhalten des anderen persönlich und als Beweis der eigenen Unzulänglichkeit. „Ich wusste ja, dass ich es nicht wert bin.“
Das Ego wird wütend, ist enttäuscht und beschuldigt. „Wegen dir geht es mir schlecht.“
Das Ego beschwert sich, klagt an und fordert Aufmerksamkeit. „Du bist…“,
„Ich will, dass du…“
Wenn der Aufforderung nicht Folge geleistet wird, manipuliert und droht das Ego. „Wenn du mir nicht mehr Zeit und Aufmerksamkeit schenkst, dann verlasse ich dich.“
Wenn sich der Partner oder die Kollegin davon beeindrucken lassen und resigniert oder ängstlich liefern, wird die emotionale Nahrung beim egogesteuerten Menschen nur von kurzer Dauer und Wirkung sein. Schon bald ist er wieder hungrig und das Spiel beginnt von vorn.
Was würde die Liebe tun? ❤️
❤️ Die Liebe würde das unfreundliche und unaufmerksame Verhalten des Partners oder der Kollegin zunächst kaum bemerken, weil die Liebe nichts im anderen sehen kann, was nicht in ihr ist.
❤️ Wenn die Liebe es dann doch wahrnimmt, wird sie es zunächst nur beobachten und es nicht auf sich beziehen. „Interessant, was da geschieht.“
❤️ Sie wird empathisch sein und versuchen zu verstehen, was den anderen zum jeweiligen Verhalten bringt.
❤️ Die Liebe setzt ruhig und sachlich Grenzen. „Ich möchte nicht, dass du so mit mir umgehst.“ „Was brauchst du um dich besser fühlst?“
❤️ Wenn die Liebe mit ihrem Angebot auf Ablehnung stößt, wäre sie nicht gekränkt, sondern sie würde sich um sich selbst kümmern. „Ich sehe, es geht dir gerade nicht gut und du kannst mir nicht sagen, was dir helfen würde, also kann im Moment nichts für dich tun. Lass es mich gerne wissen, wenn sich was ändert. Ich bin auf der Bank im „Garten und genieße die Sonne“.
💫💫💫
❤️ Wenn du mehr darüber lernen und wissen willst, wie du in deinem Alltag vom Blickwinkel des Egos in den Blickwinkel der Liebe wechseln kannst und das auch fühlst, nicht nur denkst, dann melde dich gerne bei mir. Ich helfe dir alltagstauglich und unkompliziert.
Alles Liebe ❤️ von Jeanette
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