Kennst du deine SELBSTGESETZTEN GRENZEN? 💜

Kennst du deine SELBSTGESETZTEN GRENZEN? 💜

Ich meine damit nicht deine Werte, Normen oder Ziele, denen du folgst, um beispielsweise ein aufrichtiger Mensch zu sein oder gute Eltern oder um deinen Körper gesund und fit zu halten und vieles mehr. 

Nein, ich meine, ob du dir deiner selbstgesetzten Grenzen bewusst bist, die dich gefangen halten in einem beschrÀnkten Radius dessen, was du dir erlaubst oder verbietest zu tun oder zu denken.

Beispielsweise „Den Job bekomme ich nie. Ich bewerbe mich erst gar nicht.“ oder „Ich sage nichts, ich habe keine Chance.“ oder „Das kann ich nicht gut genug.“ oder „Das wage ich nicht, das ist unmöglich oder zu gefĂ€hrlich.“ oder „Das kann ich mir oder anderen nie verzeihen“ und vieles mehr. 

Wenn du davon ĂŒberzeugt bist, dass etwas nicht geht oder dass du es nicht kannst, wirst du es auch gar nicht erst versuchen und wenn du es versuchst, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass du es nicht schaffst. 

Der Grund dafĂŒr sind unsere selbstgesetzten Grenzen im Kopf. Sie haben eine große Auswirkung, denn sie schrĂ€nken uns in unseren Möglichkeiten ein und fĂŒhlen sich oft sehr real und plausibel an. Wir haben jede Menge BegrĂŒndungen, Ausreden und ErklĂ€rungen parat, warum etwas nicht möglich ist und wir blockieren damit in fast allen Lebensbereichen unser Denken und Handeln. Das macht selbstgesetzte Grenzen zu einem Problem und zu einer Bremse fĂŒr unsere Weiterentwicklung. 

Warum tun wir das? đŸ’«

Weil es viel einfacher ist, sich innerhalb der vertrauten Grenzen zu bewegen, als darĂŒber hinaus. Man braucht nichts Neues zu riskieren und auch die Verantwortung im Falle eines Scheiterns nicht zu ĂŒbernehmen und schon gleich gar nicht Fehler verkraften. Aus transformatorischer Sicht ist es ein unerlöster Schutzmechanismus und eine versteckte Opferrolle, warum wir an unseren mal mehr oder mal weniger bewussten selbstgesetzten Grenzen festhalten. 

Ich bin ein Mensch, der immer wieder VerĂ€nderung und Abenteuer sucht, um mich lebendig zu fĂŒhlen. Lange Zeit habe ich mich nur innerhalb einer Komfortzone verĂ€ndert. Meine VerĂ€nderungen durften nie zu risikoreich sein und mein damals großes BedĂŒrfnis nach Sicherheit nicht gefĂ€hrden. Wie sehr ich mich damit selbst begrenzt habe, wurde mir erst bewusst, als ich merkte, dass mich meine VerĂ€nderungen nicht lange erfĂŒllt und glĂŒcklich gemacht haben. Denn jedes Mal, wenn ich mein Ziel erreicht hatte, wenn all das da war, was ich glaubte zu wollen, fĂŒhlte ich mich starr und gefangen und ich spĂŒrte, dass ich mit Lebendigkeit bezahlt hatte.

Warum war das so? đŸ’«

Weil ich mich immer nur in einem begrenzten Rahmen verĂ€ndert hatte, der mir sicher und ĂŒberschaubar erschien. Über meine inneren Grenzen habe ich mich nur in kĂŒhnsten TrĂ€umen hinaus gewagt und sie gleich wieder als zu gefĂ€hrlich verworfen. Das ging solange gut, bis irgendwann die Situation um mich herum so herausfordernd wurde und die inneren Trigger so hĂ€ufig, dass ich dem Widerstand und alten Schutzmechanismen in mir nicht mehr standhalten konnte. Beispielsweise „Es muss erst vollstĂ€ndig sicher sein, bevor ich…“ Irgendwann konnte ich nicht anders, als den Mut aufzubringen ĂŒber diese gedankliche Grenze hinaus zu springen. Direkt in die unsichere Ungewissheit. 

Heute halte ich mich rĂŒckblickend beinahe ein bisschen fĂŒr verrĂŒckt, wie ich es damals wagen konnte so wagemutig zu sein und ich weiß, dass auch ein bisschen BlauĂ€ugigkeit dazugehört und eine Portion unvernĂŒnftiges Festhalten daran, dass man es tun muss. 

Nachdem ich gesprungen bin, nachdem ich meine selbstgesetzten Grenzen gesprengt habe, war auch nicht alles sofort leicht. Es gab Steine im Weg, Zweifel, Ängste, Reue und neue Herausforderungen, die ich bewĂ€ltigen musste. Aber mein wahrer tiefer Wunsch nach stetiger lebendiger VerĂ€nderung und Weiterentwicklung, meine angeborene Neugier auf Neues, auf Abenteuer, tragen mich letztendlich bis heute. Das ist nicht immer bequem, aber spannend. 

Und ja, der ebenso große Wunsch nach Sicherheit holt mich auch heute noch ein. Und das ist gut so. Aber ich lasse nicht mehr zu, dass es meine Weiterentwicklung blockiert und mich starr und unverĂ€nderbar werden lĂ€sst. 

Ich freue mich auf alles, was mich im Leben noch Schönes erwartet und wo ich mich immer wieder neu ausrichten und verĂ€ndern darf, weit ĂŒber gedachte Begrenzungen hinaus. Und ich habe gelernt und ĂŒbe es immer wieder, dass es wahre Sicherheit nur in mir gibt. Und da fĂŒhlt es sich mitten in der grĂ¶ĂŸten Unsicherheit sehr sicher an. đŸ’«đŸ’œ

Wenn du dich leichter, glĂŒcklicher und zufriedener fĂŒhlen willst, dann erkenne deine inneren selbstgesetzten Grenzen, deine Komfortzone und lass dich frei. Denk` groß! 

Von Herzen 💜 Jeanette

https://t.me/JeanetteLudwigZeilerCoaching

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